Mittwoch, 25. Oktober, 19.00 St. Ursula, Köln

Neue Erkenntnisse zu den Anfängen des Kults der Elftausend Jungfrauen

PowerPointPräsentation Clemens M.M. Bayer, Beiratsmitglied

Eine Inschrift auf einer Steintafel im Chor von St. Ursula nennt einen "Clematius", der eine "Basilika" an dem Ort wiederherstellte, "wo heilige Jungfrauen für den Namen Christi ihr Blut vergossen". Wilhelm Levison (1928) sah in der Tafel, die er in die Zeit um 400 datierte, den Ausgangspunkt für die allmähliche Entfaltung des Kults der Ursulanischen Jungfrauen; Nancy Gauthier (1973) hingegen erklärte die Tafel für eine karolingische Fälschung, was in der Forschung weithin akzeptiert wurde. Nun liegen allerneuste Erkenntnisse zur Datierung der Inschrift und zum Ursprung des Kults der Kölner Jungfrauen vor.   

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